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P. Joseph Schreiner OSB verstorben

05.08.12  

Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein. Phil 1,23

Gott hat am Abend des 4. August 2012 unseren lieben Mitbruder

 

GR P. Joseph Schreiner OSB

Pfarrer von Rußbach am Pass Gschütt i. R.,
Wallfahrtsseelsorger in Maria Plain i. R.,

nach längerem Leiden, aber dennoch unerwartet, im Alter von 82 Jahren zu sich gerufen.

 

Johann Schreiner wurde am 1. Mai 1930 in Rum, Diözese Innsbruck, geboren.  Nach einer Schneiderlehre und dem Aufbau-Gymnasium in Stams wurde er am 10. Oktober 1953 in St. Peter als Fr. Joseph eingekleidet. Nach der zeitlichen Profess am 11. Oktober 1954 schloss er sich am 9. Februar 1958 durch die Ewige Profess unserer Gemeinschaft an. Die philosophischen und theologischen Studien absolvierte er an der Theologischen Fakultät Salzburg. Am 9. Juli 1960 wurde er von Erzbischof Andreas Rohracher im Salzburger Dom zum Priester geweiht und feierte tags darauf am 10. Juli 1960 in seiner Heimat Rum Primiz. Sein erster Dienstposten war der eines Kooperators von Grödig vom 1. September 1961 bis zum 9. September 1962. Vom 10. September 1962 an war er als Kooperator in Abtenau eingesetzt. Diese Aufgabe erfüllte er bis zum 9. Jänner 1972, nach dem Tod von Pfarrer P. Bonifaz Kinz am 2. Dezember 1971 auch kurzzeitig als Pfarrprovisor von Abtenau. Am 10. Jänner 1972 wurde er zum Pfarrer von Rußbach am Pass Gschütt ernannt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Ruhestand im Herbst 2003 aus. Vom 1. September 2003 bis zum 31. Dezember 2008 war er noch als Wallfahrtsseelsorger in Maria Plain tätig. Da seine Kräfte schwächer wurden kehrte er in sein Professkloster St. Peter nach Salzburg zurück.

 

P. Joseph war all die Jahre seines Wirkens in der Seelsorge tätig. Konflikte konnten dabei nicht immer ausbleiben. Sein teilweise aufbrausendes Temperament war ihm selbst - und oft genug auch anderen Mitmenschen - eine echte Herausforderung. Doch erkannte P. Joseph auch immer wieder seine Fehler und Grenzen. In aufrichtiger und oft auch sehr berührender Weise konnte er sich für die meist unbeabsichtigten Folgen seines Charakters entschuldigen. Das machte ihn zu einem liebenswürdigen Menschen. In den letzten Wochen seines Lebens wurden die Kräfte von P. Joseph immer schwächer. In der Stille der Nacht des 4. August 2012 ist er, versehen mit den Sterbesakramenten der Kirche, im Spital der Barmherzigen Brüder zu Salzburg aufgebrochen, um bei Christus zu sein.

 

Wir danken allen Menschen, die unseren verstorbenen Mitbruder im Leben begleitet haben und ihm in Freundschaft verbunden waren. Sie haben ihm auch in Krankheit und Gebrechlichkeit die Treue gehalten. Insbesondere bedanken wir uns auch beim Pflegepersonal und den Ärzten, die P. Joseph in den letzten Monaten so gut betreut haben.

 

Am Montag, den 6. August, empfangen wir die sterbliche Hülle von P. Joseph um 17 Uhr in der Margarethenkapelle im Petersfriedhof, wo wir dann den 1. Seelenrosenkranz beten werden.

 

Am Dienstag, den 7. August, und am Mittwoch, den 8. August, beten wir jeweils um 17 Uhr in der Margarethenkapelle die weiteren Seelenrosenkränze.

 

Am Donnerstag, den 9. August, feiern wir um 16 Uhr das Requiem für P. Joseph in der Stiftskirche. Anschließend bestatten wir ihn im Petersfriedhof.

 

 

Adm. P. Benedikt Röck OSB

und der Konvent von St. Peter

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