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Austria 2014 für Michael König und die Plattform "Armut hat Platz"

25.10.14  

Seit Winter 2014 ist das Stift St. Peter Mitglied der Plattform "Armut hat Platz". Am 24. Oktober wurde Michael König, Geschäftsführer der Diakonie Salzburg und sein Engagement für die Plattform in Wien ausgezeichnet.

In den Wiener Sofiensälen standen am 24. Oktober fünfzehn Personen bzw. Teams im Mittelpunkt einer Galaveranstaltung: Nach Juryentscheidung bzw. Publikumsvoting ehrte DIE PRESSE in insgesamt fünf Kategorien jeweils das Spitzentrio. In der Kategorie „Humanitäres Engagement“ wurde MMag. Michael König, Geschäftsführer im Diakoniewerk Salzburg, ausgezeichnet und erhielt aus den Händen vom Vorstandsdirektor der Lotterien DI Friedrich Stickler und „Presse“-Chefredakteur Rainer Nowak einen Scheck in Höhe von EUR 10.000,00.

Würdigung des Engagements für die BettlerInnen aus Südosteuropa

Mit der Nominierung zum „Österreicher des Jahres“ wurde das Engagement von Michael König, gemeinsam mit dem Team der Salzburger Plattform „Armut hat Platz“ für BettlerInnen aus Südosteuropa, gewürdigt. Der Vertreter des Diakoniewerks in Salzburg nahm diese mediale Aufmerksamkeit und Wertschätzung stellvertretend für alle Proponenten und Unterstützer der Plattform „Armut hat Platz“ und vorrangig für die Sache selbst entgegen.

Die Plattform „Armut hat Platz“, mit dem Kernteam Johannes Dines, Direktor Caritas Salzburg und Initiator der Plattform, Pater Virgil Steindlmüller vom Stift St. Peter, Raim Schobesberger vom Roma-Verein Phurdo und Michael König sowie vielen weiteren Mitgliedsorganisationen, steht für die Vision einer inklusiven Gesellschaft, in der auch ArmutsmigrantInnen in unseren Städten ihren Platz haben.

Sie wird sich auch weiterhin für einen würdevollen Umgang mit den bettelnden Menschen einsetzen sowie für nachhaltige Projekte, mit deren Unterstützung die Situation der in Armut lebenden Menschen in ihren Herkunftsländern verbessert werden kann.

Mehr Infos unter www.armut-hat-platz.at.

„Wir haben eine Verpflichtung zu helfen“

Die Ehrung ist auch als ein gesellschaftspolitisches Signal zu sehen und Ausdruck dafür, dass im letzten Jahr ein Perspektivenwechsel in unserer Gesellschaft begonnen hat, wie auf bettelnde Menschen geblickt wird.

Michael König: „Mit der Gründung der Plattform ‚Armut hat Platz‘ ist uns in Salzburg eine humanitäre Allianz gelungen, die bereits manches im Sinne eines menschenwürdigen Umgangs mit sichtbarer Not verbessern konnte. Vielleicht kann unser Engagement auch Modell für andere österreichische Städte werden. Denn es geht in der Sache nicht um ein lokales Bettlerproblem, sondern um ein europäisches Armutsproblem.

In Salzburg konnten beispielsweise Verbesserungen bei Notunterkünften und in der medizinischen Beratung und Basisversorgung für BettlerInnen erreicht werden.

Das Preisgeld wird für die Unterstützung der Versorgung der Notreisenden in Salzburg gewidmet.

Die Ehrung von Michael König ist auch vor dem Hintergrund der vielfältigen Arbeit des Diakoniewerks in ganz Österreich und im internationalen Umfeld zu sehen. „Diakonie ist für die Menschen da, die am Rand der Gesellschaft stehen, die keine Stimme haben oder nicht gehört werden. Diese Auszeichnung von Michael König sehe ich auch als Würdigung für das Engagement der Diakonie in schwierigen sozial- und gesellschaftspolitischen Fragen“, ist Mag. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich, überzeugt und gratulierte gemeinsam mit Mag.a Christa Schrauf, Rektorin des Diakoniewerks, dem Preisträger.

 

Pressemitteilung der Diakonie Salzburg

 P.Virgil Steindlmüller, Mag. Michael König, Mag.a Christa Schrauf und Mag. Michael Chalupka Bild: E. Oberbramberger  Bild. E. Oberbramberger
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