Heilige 3 Tage - Leiden, Tod, Auferstehung

09.04.20

Mit dem Gründonnerstag haben die Heiligen drei Tage des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi begonnen und enden mit der Osternacht.

Am Gründonnerstag gedenken wir beim feierlichen Gottesdienst zum letzten Abendmahl der Einsetzung der Eucharistie. Die Jünger haben mit Jesus Gemeinschaft, dabei wäscht er ihnen sogar die Füße. Aber am Anschluss daran geht es hinaus auf den Ölberg. Von einem gemeinsamen Mahl in Freude und Dank, geht es über zu Einsamkeit und Todesangst. "Bleibet hier und wachet mit mir", sagt Jesus zu den Jüngern. Am Ende wird Jesus den Jüngern weggenommen, er wird verhaftet. Die Jünger laufen davon, wissen nicht wie es weitergeht. In dieser Ungewissheit geht es hinein in den Karfreitag.

Bei der Karfreitagsliturgie gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu. Pilatus fragt Jesus: "Was ist Wahrheit?" und verurteilt ihn anschließend aufgrund des Drucks durch die Menschenmenge zum Tode. Jesus wird gekreuzigt, er stirbt am Kreuz. Jesus ruft: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!" und " Vater in deine Hände befehle ich meinen Geist!". Das Leiden ist zu Ende und Jesus wird ins Grab gelegt. Doch ist damit alles vorbei? Beim Evangelisten Johannes lesen wir: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht." (Joh 12,24). So erwarten wir den Ostermorgen.

Das Dunkel der Nacht wird erleuchtet. Jesus hat den Tod bezwungen und hat uns dadurch den Sieg errungen. Nun ist der Mensch errettet und Satan angekettet; der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist Weg das Grab ist leer. Halleluja, Halleluja.

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