Hochfest Fronleichnam

11.06.20

Mit sehr vielen Gläubigen haben wir das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi begehen können. Wunderbar mitgestaltet wurde es von der Stiftsmusik unter Leitung von P. Peinstingl mit der „Missa brevis“ in d-Moll und dem „Ave verum“ von W. A. Mozart.

In diesem Jahr war alles etwas anders. Normalerweise gibt es in Salzburg in der Altstadt einen gemeinsamen Gottesdienst mit Prozession im Dom zu Salzburg. In diesem Jahr hat es, aufgrund der Abstandsregeln, keine gemeinsame Feier gegeben, so dass wir bei uns das Pontifikalamt mit anschließendem eucharistischem Segen zum Hochfest Fronleichnam gefeiert haben.

Besonders im Mittelpunkt von Fronleichnam steht die Eucharistie. Normalerweise tragen wir in der Prozession die Eucharistie durch die Straßen und bekennen u.a. so unseren Glauben. In dieser Form ist es momentan schwierig. Die Eucharistie ist besonders in diesen Zeiten etwas, das uns Stärkt und Kraft gibt. Am Beginn des Gottesdienstes wurde dazu passend das Lied: „Deinem Heiland, deinem Lehrer, deinem Hirten und Ernährer“ gesungen, dessen Text der Sequenz zu Fronleichnam entspricht. Die Eucharistie ist damit sozusagen ein „Lebens-mittel“, meinte Erzabt Korbinian in der Predigt. Gott sorgt sich um uns Menschen, er begleitet uns auf unseren Wegen z.B. durch das Manna in der Wüste bei den Israeliten. Wir haben Anteil am Leib und sind alle in dem einem Leib eins, wie der hl. Paulus schreibt.