Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel

15.08.20

Mit sehr vielen Gottesdienstbesuchern haben wir das Hochfest Mariä Himmelfahrt gefeiert.

© Erzabtei

Das Pontifikalamt wurde von der Stiftsmusik mit wunderbaren Klängen der Messe in G-Dur von F. Schubert mitgestaltet.

In der Predigt erwähnte Erzabt Korbinian zunächst die lange Entstehungsgeschichtes dieses Festes. Erst vor etwa 70 Jahren wurde von Papst Pius XII. das Dogma zu diesem Fest verkündet. Ein vielleicht nicht immer einfach zu verstehendes Fest. Maria ist in den Himmel aufgenommen worden. Doch besonders vor 70 Jahren hatte es aufgrund der vorherigen Ereignisse eine große Bedeutung. Nach all den Katastrophen des 20. Jahrhunderts zeigt sich im Evangelium diesen Tages bei der Begegnung Mariens mit Elisabeth und dem Lobgesang Mariens, dem Magnificat, dass sich Gott um die Menschen kümmert. "Gott stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen" (Lk 1,52). Gott macht heil. So gibt es auch zahlreiche Bräuche rund um das Hochfest Mariä Himmelfahrt, wie die Segnung von Kräutern. Durch ihre heilende und wohltuende Wirkung, können wir einen vorgeschmack für Gottes heilende Kraft bereits hier auf Erden bekommen.

Segnung der Kräuter. © Erzabtei