Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria

08.12.20

Am heutigen 8. Dezember feierte der Konvent von St. Peter, begleitet von der großartig aufgeführten Missa Purificationis (v. Johann Joseph Fux), das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria.

Eine kleine Besetzung der Stiftsmusik erfüllte das gesamte Kirchengebäude und brachte so unsere Freude, dieses Fest nun wieder gemeinsam in der gut gefüllten Stiftskirche zu feiern, mit wunderschönen Klängen zum Ausdruck.

In vielen Städten Österreichs, so auch in Salzburg, erinnern uns Mariensäulen an die Gottesmutter, die in unserem Alltag stets präsent ist. Auch in der Stiftskirche von St. Peter findet man mehrere Abbildungen, in Form von Statuen und Bildern. Ganz besonders sollte jedoch das Gemälde am Hochaltar hervorgehoben werden.

Wie Prior P. Petrus in seiner Predigt darlegt, rückt Maria, beinahe im Mittelpunkt stehend, Jesus in das Zentrum des Bildes und sich selbst in den Hintergrund. So blickt Gott Vater immer zuerst auf seinen Sohn und durch ihn auf uns Menschen.

So dürfen wir am heutigen Hochfest, wie an allen Marienfesten, erneut mit besonders großer Dankbarkeit auf die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau blicken. Wie sie auf ihren Sohn Jesus, zeit ihres Lebens achtete und sich um ihn sorgte, so dürfen auch wir uns immer der Hilfe und dem Schutz unserer liebenden Mutter sicher sein. Scheuen wir uns nicht bei ihr Zuflucht zu suchen.

Gott könnte eine größere Welt schaffen als die gegenwärtige. Er könnte auch einen größeren Himmel schaffen als den über uns. Aber eine größere Mutter als die Gottesmutter kann er nicht schaffen.“ - Hl. Bonaventura

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