Neue Gedenktafel in der Krypta

11.12.20

Im September 2019 konnte der größte Teil der Generalsanierung unserer Stiftskirche abgeschlossen werden und seither freuen wir uns dort wieder gemeinsam Gottesdienst feiern zu können.

Kleinigkeiten gilt es aber immer noch zu ergänzen bzw. fertigzustellen. So wurde jetzt in der Äbtegruft eine Gedenktafel mit einer „series abbatum“ montiert.

Abt Placidus Mayrhauser (1671-1741) ließ vor dem Hochaltar der Stiftskirche 1705 eine Gruft als gemeinsamen Bestattungsort der Äbte von St. Peter errichten. Im September 1741 wurde er als erster dort zur Ruhe gebettet. Davor gab es unterschiedlichste Grablegen für verstorbene Äbte: den Kapitelsaal, die Marien- bzw. Veitskapelle, die Seitenschiffe der Stiftskirche. Aber auch überhaupt außerhalb St. Peters wurden einige wenige Äbte bestattet, so zum Beispiel Andreas Graser in Mariazell. Im Zuge der Sanierung und Neuadaptierung der Äbtegruft gab es unter anderem die Bestrebung, dass hier nun auch ein Ort der Erinnerung an alle Äbte des Stiftes entstehen sollte. Beginnend im Jahr 696 beim Gründerabt Rupert sind jetzt also alle Äbte bis zum gegenwärtigen Erzabt auf einer Marmortafel mit ihrer jeweiligen Regierungszeit verzeichnet. Erzabt Korbinian ist der 88. Abt in dieser langen Reihe. Auch die Namen der beiden Administratoren der Klostergeschichte, P. Cölestin Spatzenegger (1743-1822) und P. Benedikt Röck (1958-2016), die die Geschicke St. Peters in jeweils sehr schwierigen Zeiten leiteten, fanden einen gebührenden Platz auf der Platte.

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