Weihnachten - ein Fest der Hoffnung

25.12.20

Dieses Jahr ist alles anders. Die Pandemie betrifft jeden einzelnen auf unterschiedlichste Weise.

Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus halten auch nicht vor dem Kirchenportal, sodass wir uns alle gemeinsam flexibel und spontan auf neue Herausforderungen einstellen müssen.

Dennoch durften wir auch dieses Jahr
in Gemeinschaft das Weihnachtsfest feiern und die Geburt Jesu gemeinsam bejubeln. Beginnend mit der feierlichen Pontifikalvesper am Nachmittag, folgten am späten Abend, um die Abstandsregelungen einzuhalten, diesmal zwei Christmetten, die von der Stiftsmusik begleitet wurden. Die Glocken der vielen Salzburger Kirchen erklangen abwechselnd über der Stadt und begleiteten uns in beeindruckender Weise den gesamten Abend.

Auch das Pontifikalamt zum Hochfest der Geburt des Herrn, am Morgen des 25.12, feierten wir in einer gut gefüllten Stiftskirche, mit einer Messe von W. A. Mozart.

Die Weihnachtszeit ist jedoch mit diesem großen Fest keineswegs vorüber. In den kommenden Tagen, bis zum Neujahrstag, dürfen wir in der Weihnachtsoktav die Geburt des Herrn weiter begehen.

Wenn wir am 26.12., an den ersten Märtyrer der Christenheit, den Hl. Stephanus, erinnern, können wir sehr deutlich parallelen zu unserer heutigen Zeit feststellen. Auf der einen Seite große Freude, auf der anderen Seite der Tod. Einerseits die Geburt des Heilands, andererseits der gewaltsame Tod eines wahren Bekenners.

Doch so wie sich die ersten Christen durch Verfolgung und Marter nicht abschrecken ließen, dürfen auch wir in dieser herausfordernden Zeit der Pandemie nicht aufgeben, an unsere wahre Hoffnung und Erlösung zu glauben.

Bereiten wir also, besonders in diesen Tagen der Gnade, unser Herz und wenden wir uns vollkommen Gott zu, dass er in seinem menschgewordenen Sohn zu jedem einzelnen von uns kommen kann. Lassen wir das Weihnachtsfest in unseren Gemeinschaften und Familien ausklingen und beten wir um ein gnadenreiches Jahr 2021.

Bildergalerie Christmette